Die 7 wichtigsten Holzarten für Massivholzmöbel im Überblick

 

Die 7 wichtigsten Holzarten für Massivholzmöbel im Überblick

 

Massivholz ist nicht immer gleich Massivholz. Zwar sorgt die massive Verarbeitung gemäß der Norm DIN 8871 für eine Reihe an unwiderstehlichen Vorteilen. Beispielsweise haben in Gänze massiv verarbeitete Möbel ein hohes Maß an Stabilität, Robustheit und Lebensdauer miteinander gemein. Dennoch unterschieden sich alle relevanten Ausgangshölzer teilweise sehr erheblich.Genau aus diesem Grund wollen wir in unserem heutigen Blogbeitrag das Augenmerk auf die sieben wichtigsten Holzarten für Massivholzmöbel legen. Dabei geht es darum, die bekannten Holzarten in Hinblick auf ihre Holzeigenschaften und ihre Besonderheiten hin zu durchleuchten

 

Wichtige und bekannte Holzarten für Massivholzmöbel: Welche Eigenschaften hat welches Holz?

 

Natürlich lassen sich auch andere Holzarten massiv verarbeiten. Die sieben wichtigsten und bekannten Holzarten für Massivholzmöbel sind aber die Folgenden (in alphabetischer Reihenfolge):

·         Akazie

·         Altholz

·         Buche

·         Eiche

·         Kiefer

·         Mango

·         Sheesham

In den folgenden Unterpunkten nehmen wir alle sieben wichtigen Holzarten für Massivholzmöbel eingehend unter die Lupe.

Bekannte Holzarten im Blick – welche Eigenschaften hat die Akazie?

Wenn es um die Holzhärte geht, nimmt die Akazie es praktisch mit jeder anderen Holzart auf. Akazienholz gilt schließlich als eine der robustesten Holzarten der Welt und verfügt über eine noch höhere Dichte als das hierzulande so weit verbreitete und beliebte Eichenholz.

Aufgrund dieser enormen Widerstandsfähigkeit eignet sich das langlebige Akazienholz nicht nur für edle Möbel, die in ihrem Lebenszyklus so einiges aushalten müssen. Auch für den Außenbereich ist die Akazie geradezu prädestiniert, da sie ein hohes Maß an Witterungsbeständigkeit mitbringt. Das macht das gegen Pilzbefall oder Insekten fast vollständig immune Akazienholz auch zur perfekten Basis für Massivholz Gartenmöbel.

Welche Eigenschaften hat die Altholz?

Als Altholz wird gemäß der Altholzverordnung jenes Holz bezeichnet, das schon einmal verwendet wurde und somit als Abfall, bzw. im Sinne von Recycling als Sekundärrohstoff zu betrachten ist. Eine etwas vornehmere Bezeichnung, die gelegentlich anzutreffen ist, lautet in diesem Zusammenhang Antikholz.

Dabei lässt sich auch recyceltes Altholz, bzw. Antikholz massiv verarbeiten. Das hat neben umweltschonenden Aspekten auch noch einen weiteren ganz entscheidenden Vorteil: Wer auf Massivholzmöbel aus Altholz setzt, der holt sich nicht selten Möbel in die eigenen vier Wände, deren Holz mehr als 100 Jahre alt ist. Ein Alter, das viel Charakter und Individualität mit sich bringt.

Welche Besonderheiten hat die Buche?

Buchenholz punktet durch ein hohes Maß an Festigkeit und Härte mit, hat aber gleichzeitig auch eine sehr gleichmäßige Struktur. Deshalb lässt sich die Buche ausgesprochen einfach verarbeiten. Beim Dämpfen lässt sich Buchenholz beispielsweise sehr leicht biegen, während beim Trocknen die hohen Schwindwerte ausgenutzt werden können, die zu Verwerfungen und Rissen führen können. Auf diese Weise lässt sich insbesondere der so beliebte Used Look sehr gut mit Buchenholz abbilden.

Weil überdies die Farbpalette beim Buchenholz einige sehr interessante und natürliche Farben mit sich bringt (von fast schon weißlichem Buchenholz bis hin zur markanten Rotbuche), lassen sich aus der Buche besonders dekorative und bisweilen auch verschnörkelte Möbel herstellen.

Wichtige Holzarten – welche Holzeigenschaften hat die Eiche?

Die Eiche, die hierzulande sehr weit verbreitet ist, bringt der zentraleuropäischen Witterung entsprechend eine große Portion Robustheit mit. Eichenholz ist witterungsbeständig und sehr lange haltbar. Aspekte, die sich sogar noch erhöhen lassen, wenn anstatt einfacher Eiche (oder auch Balkeneiche) auf Wildeiche gesetzt wird, die aufgrund ihres natürlichen Vorkommens (beispielsweise am Waldrand) noch resistenter sein muss.

Eichenholz ist überdies gleichmäßig gemasert, wodurch diese Holzart einen sehr markanten und lebendigen Charakter mitbringt. Typisch sind in diesem Zusammenhang auch Wuchsrisse und Astlöcher, die insbesondere bei hochwertigen Massivholzmöbeln für eine edle Einzigartigkeit sorgen.

Holz für Massivholzmöbel – Eigenschaften und Verwendung der Kiefer

Kiefernholz haftet eine gewisse Geradlinigkeit an, die insbesondere bei solchen Möbelstücken überzeugt, die keine klaren Ecken und Kanten benötigen, um aufzufallen. Das heißt übrigens mitnichten, dass die Kiefer unauffällig oder gar austauschbar wäre. Im Gegenteil! Der typisch harzige Geruch transportiert nämlich umso mehr Charakter in die eigenen vier Wände.

Darüber hinaus bringt Kiefernholz eine bemerkenswerte Langlebigkeit mit, denn üblicherweise sind Kiefern aufgrund ihres Vorkommens am Meer oder in den Bergen hohen Windgeschwindigkeiten ausgesetzt. Als entsprechend zäh und unnachgiebig lässt sich diese Holzart dementsprechend auch bezeichnen.

Welche Eigenschaften hat Mango als Massivholz?

Mangoholz hat sich schleichend bei Massivholzmöbeln etabliert, was insbesondere daran liegt, dass der frische Look geradezu perfekt zur massiven Verarbeitung passt. Aufgrund der Klarheit, die Mangoholz im Naturton mitbringt, ist diese Holzart extrem flexibel. Aus diesem Grund gibt es Möbel aus massivem Mangoholz für praktisch jeden Raum des Hauses und passend zu jedem erdenklichen Einrichtungsstil.

Zwar gilt auch das Holz vom Mangobaum als langlebig, hart und stabil. Verglichen mit den vorgestellten Holzarten in diesem Blogbeitrag ist es allerdings bemerkenswert leicht. Das kann je nach Statik der Möbel (beispielsweise bei Tischen) ein nicht zu verachtender Vorteil sein.

Holzarten für Massivholzmöbel im Fokus: Welche Besonderheiten hat Sheesham?

Bei kaum einer anderen Holzart koexistieren derartig viele Namen wie beim indischen Sheeshamholz. Zu finden ist dieser interessante Holztyp auch unter den Schreibweisen Shisha oder Shisham sowie unter Bezeichnungen wie Palisander, Rosenholz, Sissoo oder Thali. Letztlich sind Namen aber nur Schall und Rauch, was für dieses Holz gewiss nicht gilt. Auffällig ist neben der Härte und Widerstandsfähigkeit nämlich auch die dezente Schönheit, die diesem Holz anhaftet.

Optisch so ansprechend ist Sheeshamholz wegen der wellenförmigen Maserung. Massivholzmöbel aus Sheesham sind entsprechend ausdrucksstark und erzeugen insbesondere auch bei Einrichtungsstilen wie dem Landhausstil oder dem Kolonialstil eine charmante und behagliche Wärme.

Massivholzmöbel: Welche Holzart soll es sein?

Die Frage, für welche Holzart Sie sich entscheiden sollten, lässt sich natürlich nur individuell beantworten. Eine mögliche Herangehensweise könnte so aussehen, dass Sie sich zunächst auf einen Einrichtungsstil festlegen und anschließend das Holz auswählen, das am besten zu dem Stil passt. Gerade aber auch Alleskönner wie das Eichen- oder Mangoholz lassen sich bisweilen vielfältig mit anderen Möbel und Stilen kombinieren, sodass Sie letztlich auch nach Ihrem Gefühl gehen können und sollten.

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